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Dienstag, 19. April 2016

für Minijobber und Co!

Der Mindestlohn

Seit dem 1. Januar 2015 gilt der Mindestlohn für nahezu alle Nebenjobs. Grundsätzlich haben Minijobber und kurzfristig Beschäftigte einen Anspruch auf mindestens 8,50 € brutto je Zeitstunde.
Arbeitgeber, die vorher einen geringeren Stundenlohn gezahlt haben, müssen diesen nun angleichen.

Wenn du einen Minijob (auch 450-Euro-Job genannt) ausübst, solltest du bei einer Gehaltserhöhung darauf achten, dass du bei gleichbleibender Stundenanzahl nicht über die Verdienstgrenze von 450 Euro monatlich rutscht. DENN: Wer im Minijob regelmäßig mehr als 450 Euro pro Monat verdient, muss Sozialabgaben leisten und der Steuervorteil geht verloren.

Länger arbeiten als kurzfristig Beschäftigter

Bisher durfte man als kurzfristig Beschäftigter in einem entsprechenden Job nicht länger als zwei Monate oder 50 Arbeitstage arbeiten. Auch dies hat sich zum Jahreswechsel geändert.
Die Arbeitsgrenzen für kurzfristig Beschäftigte haben sich auf drei Monate oder 70 Arbeitstage erhöht.

Anders als bei einem klassischen Minijob spielt die Höhe des Arbeitsentgelts hier keine Rolle. Wichtig ist nur, dass du nicht länger als 70 Arbeitstage bzw. drei Monate arbeitest und somit die Arbeitsgrenzen nicht übersteigst. Im Übrigen ist die Befristung nur wirksam, wenn diese schriftlich in den Vertrag aufgenommen wurde.

Dokumentationspflicht auch bei Minijobs

Auch für Minijobs und Nebenjobs greift seit dem 1. Januar 2015 die Dokumentationspflicht. Das Mindestlohngesetzt verpflichtet alle Arbeitgeber Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit genau zu dokumentieren. Auch die Pausenzeiten müssen dokumentiert werden.

Arbeitgeber sollten die Aufzeichnungen mindestens zwei Jahre aufbewahren.