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Mittwoch, 20. Juli 2016

Wie man gute Entscheidungen fällen kann in 10 Sekunden

(ein einfacher “Trick”)

Das ganze Leben gefüllt mit Dingen:

mit Autos, Waffeleisen, Ordnern, Duschgels, Handtüchern, Visitenkarten, Kreditkarten, alten Postkarten, Gartenzwergen, Nasenhaarschneidern und Staubsaugerrobotern (gibt‘s jetzt auch kombiniert, man muss sich nur auf den Boden legen und das Ding kommt angefahren und schneidet einem die Nasenhaare).

Das ganze Leben gefüllt mit Verpflichtungen:

arbeiten, einkaufen, Pakete abholen, bügeln, Rechnungen zahlen, netzwerken, Mails beantworten, die liebsten Blogs vom ersten bis zum letzten Bit lesen und die vier abonnierten Zeitungen, das Fitnessstudio nutzen, wenn wir schon Unsummen dafür ausgeben, Chinesisch lernen, Projekte vorantreiben, Kinder zur Kita bringen und wieder abholen, Schnittchen schmieren, für die Familie da sein, für alle da sein.

Nicht von heute auf morgen, sondern langsam, eins nach dem anderen, wird alles immer mehr und komplizierter und anstrengender.
  • Da stehen wir also, vollgepackt mit tausend Sachen, die auf uns lasten.
  • Und dann, dann kommt die nächste Werbung … brauchst Du nicht?
  • Das nächste Versprechen … wäre das nicht?
  • Die nächste Anfrage … hast Du nicht Lust?
Unsere Tage und Schränke mögen bis zur Kante gefüllt sein, doch die Furcht bleibt, etwas zu verpassen, und mit ihr das Dilemma: was sollen wir tun, ja oder nein, zu- oder absagen sagen?

Bei dieser Entscheidung hilft die folgende kleine Übung, die ich vom zenhabits-Blogger Leo Babauta gelernt habe.

Statt – gestresst wie wir sind – irgendwo doch noch ein bisschen Platz zum Reinquetschen zu suchen, können wir einen großen Schritt zurück treten.

Stell Dir dazu vor:

Was, wenn Du ganz von vorn beginnen könntest, neu, frisch, frei.

Vor Dir steht eine Box, die Dein Leben ist: komplett leer, mit beschränktem Platz. Du kannst Dich entscheiden, was Du hineinpacken möchtest – z.B. Zeit mit Deinen Kindern (oder Gartenzwergen); für gute Bücher; für Arbeit, die Dir etwas bedeutet.

Was gehört für Dich in diese Box, was ist Dir wirklich wichtig?

Wann immer Du nicht weißt, wie Du Dich entscheiden, ob Du Ja oder Nein, zu- oder absagen, kaufen oder nicht kaufen sollst, dann kannst Du Dich fragen:

„Ist DAS eines der Dinge, die ich in die Box gepackt habe?“