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Donnerstag, 18. August 2016

warum Sie öfter lächeln sollten


Hängen Sie öfters mal die Zähne zum Trocknen raus – dafür sind sie gemacht!

Es klingt wie ein Rat von Oma: „Lächle – und du fühlst dich besser!“ Doch Oma hat Recht: Lächeln hebt tatsächlich die Laune – selbst wenn es künstlich oder erzwungen ist. Und es kann noch mehr: Lachen verbindet. Untersuchungen von Chris Robert, einem Management-Professor an der Universität von Missouri-Columbia haben schon vor einigen Jahren ergeben, dass lustige, lächelnde Menschen ihr Ansehen steigern und öfter weiterempfohlen werden.

Die beiden Wissenschaftler Adrian Gostick und Scott Christopher wiederum haben über eine Million Angestellte befragt und dabei herausgefunden, dass Menschen Büros und Belegschaften mögen, die häufiger lachen und lächeln. Überhaupt gibt es einige gute Gründe, öfter zu lächeln – mindestens acht, um genau zu sein:

Lächeln macht sofort gute Laune.
Forscher konnten zeigen: Unserem Gehirn ist es egal, ob wir aus Freude oder grundlos lächeln. Die daran beteiligten Muskeln (Für ein Lächeln benötigen wir übrigens weit weniger Muskeln als für eine missmutige Miene) signalisieren den grauen Zellen so oder so, dass gegrinst wird, woraufhin diese Glückshormone freisetzen. Diese wirken wiederum entzündungshemmend, schmerzstillend sowie Angst lösend und verbessern die Wahrnehmung.
   
Wer lächelt, wird besser erinnert.
Nicht etwa unsere Nase, ein Muttermal oder der Schwung unserer Lippen machen uns markant – es ist vor allem unser Lächeln. Oder anders formuliert: Wenn Sie möchten, dass man sich an Sie erinnert, lächeln Sie! Wissenschaftler um Arnaud D’Argembeau und Martial Van der Linden haben das genauer untersucht und konnten das in mehreren Versuchen bestätigen. Obwohl die Probanden die Gesichter nur für ein paar Sekunden sahen, blieben die Lächler am stärksten haften.
   
Lächeln lindert Schmerzen.
Bei einer Studie von Willibald Ruch (damals an der Universität Düsseldorf) kam heraus, dass Lachen noch eine halbe Stunde nach dem Betrachten eines lustigen Films zu einer höheren Schmerztoleranz führte.
   
Lächeln lässt uns besser lernen.
Wer häufig lacht, lernt leichter. Wird 30 Minuten nach einem Lernvorgang gelacht, können sich die Teilnehmer anschließend besser an das Gelernte erinnern. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Kristy A. Nielson und Marquette Universität in Wisconsin.
   
Lächeln verlängert das Leben.
Kanadische Forscher der McMaster Universität in Hamilton wollen in einer Feldstudie mit 5000 über 40 Jahre alten Teilnehmern herausgefunden haben, dass positiv eingestellte Probanden aufgrund der daraus resultierenden Gesundheitseffekte (Stärkung des Immunsystems, Stressreduktion, etc.) eine bis zu sieben Jahre höhere Lebenserwartung haben.
   
Lächeln verbessert die Jobchancen.
Oder negativ ausgedrückt: Fehlt es, katapultieren sich Kandidaten im Vorstellungsgespräch ins Aus. Als CareerBuilder dazu 2500 Personalmanager befragte, sagten 38 Prozent: Ein fehlendes Lächeln lässt Bewerber durchfallen.
   
Frohsinn macht kreativ.
Das Gehirn belohnt Lebensfreude mit gesteigerter Denkleistung und neuen Sichtweisen. Zu diesem Ergebnis kamen Untersuchungen der Universität Toronto. Der Psychologe Adam Keith Anderson teilte dazu 24 Probanden in drei Gruppen ein. Die erste wurde durch Musik in eine beschwingte Stimmung versetzt, die zweite hörte traurige Lieder, die Kontrollgruppe schmökerte geografische Fakten über Kanada. Anschließend sollten die Teilnehmer kreative Aufgaben lösen sowie solche, die ihre volle Konzentration verlangten. Das Ergebnis spricht für sich: Die Hochstimmung verbesserte die Aufnahme- und Analysefähigkeit der Probanden enorm. Lediglich bei den Konzentrationstests ließen sie sich etwas leichter ablenken als die traurig gestimmten Gemüter. Offenbar, so der Schluss Andersons, werde bei schlechter Laune der Fokus stärker auf das Wesentliche gelenkt.
  
Lachen berauscht.
Und zwar durchaus vergleichbar mit einer Droge. Das etwa fand Dean Mobbs von der Stanford Universität schon 2003 heraus (PDF). Damals zeigte er seinen Probanden zunächst witzige oder eben neutrale Comics und beobachtete parallel über einen Hirnspintomographen, was in deren Oberstübchen passierte. Ergebnis: Bei den lustigen Taschenbüchern wurde der nucleus accumbens der Versuchsteilnehmer besonders aktiv. Dazu muss man wissen, dass dieser Teil des Gehirns unter anderem die Ausschüttung des sogenannten Glückshormons Dopamin kontrolliert und somit für eine gewisse Euphorie beim Lachen sorgt. Warum das mit einer Droge vergleichbar ist? Nun, der nucleus accumbens sorgt auch dafür, dass sich Menschen, die Kokain zu sich nehmen, high fühlen.

Quelle www.karrierebibel.de