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Donnerstag, 13. Oktober 2016

10 Tipps für die Einleitung des Bewerbungsanschreibens


Der Erfolg Ihrer Bewerbung hängt vom Lebenslauf und dem Bewerbungsanschreiben ab. Doch bevor beide gelesen werden, stolpert der Personaler über die Einleitung Ihres Anschreibens. Was er dort findet, entscheidet über das weitere Schicksal Ihrer Bewerbung.

1. Aller Einleitung ist schwer

Am Anfang war das Wort. Tja, soweit so gut, doch mit welchem Wort sollte man ein Bewerbungsanschreiben beginnen? Versteifen Sie sich nicht auf den Anfang des ersten Satzes, er wird sowieso noch mehrmals von Ihnen verändert werden.

Halten Sie lieber zuerst stichpunktartig fest, was Sie alles in die Einleitung schreiben wollen. Anschließend können Sie Kürzungen vornehmen und verschiedene Satzformulierungen ausprobieren.

Bringen Sie Form in Ihre Bewerbung: die Din-Norm 5008 für Bewerbungsanschreiben.

2. Wie man in die Firma ruft, so schallt es hinaus

Ihre Einleitung, genau genommen Ihr ganzes Anschreiben muss freundlich klingen. Bringen Sie Ihre Motivation, Ihre Stärken und Ihr Interesse an der ausgeschriebenen Stelle durch positive und aktive Formulierungen zum Ausdruck.

3. Die Firma auf den Kopf treffen

Die meisten Bewerber denken, im Bewerbungsanschreiben geht es an erster Stelle um Sie selbst. Das ist falsch! An erster Stelle steht die Firma, Sie müssen hervorheben, was das Unternehmen von anderen unterscheidet. (erwähnen Sie jedoch nur positive Fakten!)

4. Lange Einleitung, kurzer Sinn

Halten Sie die Sätze kurz und die Botschaft simpel. In der Kürze liegt die Würze. In der Einleitung müssen die Firma, das Stellenangebot, die Quelle, durch die Sie auf das Stellenangebot aufmerksam geworden sind, und Sie vorkommen.

5. Aller guten Sätze sind drei

Die Einleitung sollte ungefähr 3 Sätze umfassen. Wird die Einleitung zu langatmig, lässt auch das Interesse nach, Ihre Bewerbung weiterzulesen. Wer alles in die Einleitung schreibt, hat danach nur noch wenig zu bieten.

6. Mit Erdnüssen fängt man Elefanten

Personaler haben eine dicke Haut wie Elefanten, Sie haben schon genug (langweilige) Bewerbungsanschreiben lesen müssen. Ihre Einleitung muss daher das gewisse Etwas haben, aus der Masse der Bewerbungen herausstechen und das Interesse des Personalers wecken – vor allem soll er sich auf den Hauptteil freuen, d.h. mehr von Ihnen erfahren wollen.

7. Ausser lesen, nichts gewesen

Wenn schon die Einleitung Ihres Bewerbungsanschreibens langweilig formuliert ist, oder mit Sätzen beginnt, bei denen die meisten Personaler bereits 1000 Mal gähnen mussten, brauchen Sie nicht auf eine Reaktion zu hoffen.

8. Kleine Sünden bestraft der liebe Personaler sofort

Findet der Personaler in der Einleitung Ihres Schreibens schon Rechtschreibfehler oder Inhaltsfehler (falsche Anrede, falscher Firmenname, falsche Jobbeschreibung etc.) so gehört Ihre Bewerbung zu den ersten, die aussortiert werden.

9. Grosse Einleitung nichts dahinter.

Die Einleitung soll Lust auf mehr machen. Findet der Personaler Ihre Einleitung ansprechend, wird er das ganze Bewerbungsanschreiben mit viel grösserer Aufmerksamkeit und Interesse lesen. Von daher sollte auf die guten Einleitung auch ein interessanter Hauptteil folgen.

10. Es ist noch kein Bewerber vom Himmel gefallen

Freuen Sie sich darauf, Ihre Einleitung, bzw. Ihre Einleitungen wieder und wieder zu überarbeiten, bis Sie wirklich hundertprozentig davon überzeugt sind. Zögern Sie nicht, eine Nacht drüber zu schlafen.

Geben Sie Ihr Bewerbungsanschreiben Freunden und Bekannten zum Lesen. Fragen Sie die Leser Ihres Schreibens, wie freundlich, motiviert und interessant es auf sie gewirkt hat.

Last but no least – Würden Sie sich zum Vorstellungsgespräch einladen, nachdem Sie Ihre Einleitung gelesen haben?

Quelle www.bildung-news.com