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Montag, 24. Oktober 2016

Bier auf Wein, das lass sein!

Seien Sie vorsichtig bei den sogenannten Alltags Weisheiten. Machen Sie es sich zur regel alles zu hinterfragen. Dies bringt Sie sicher weiter. Akzeptieren Sie nichts nur so, weil es irgendjemand gesagt hat. Versuchen Sie immer sich eine eigene Meinung zu bilden.

Diese Alltags-Weisheiten können sie vergessen

Ruiniert Fernsehen wirklich die Augen? Darf Bier auf Wein wirklich nicht sein? Alltagsweisheiten, die es schon seit Jahrzehnten gibt. Aber stimmen sie auch? In Heute lesen Sie, was stimmt, was Quatsch ist – und was sich überholt hat!
► Lies nicht bei schlechtem Licht, das verdirbt die Augen!
Die Augen ermüden bei schlechtem Licht schnell und schmerzen vielleicht. Wer aber nur gelegentlich ohne helles Licht liest, muss keine Schäden befürchten. Gefährdet sind dagegen Kinder und Jugendliche, die Nacht für Nacht stundenlang bei schlechtem Licht lesen. So einer extremen Beanspruchung passt sich das Auge an, Betroffene haben Probleme, weit Entferntes scharf zu sehen.

► Wenn ein Automat eine Münze nicht nehmen will, reibe sie auf Metall!
Der Münzprüfer im Inneren eines Automaten prüft Material, Durchmesser und Gewicht einer Geldstücks – alles Eigenschaften, die durchs Reiben nicht beeinflusst werden. Die Münze nimmt aber nie den exakt gleichen Weg durch den Münzprüfer – darum klappt es beim zweiten Einwurf oft.

► Bier auf Wein, das lass sein!
Es ist völlig belanglos, in welcher Reihenfolge man Wein und Bier trinkt. Wirkung und Kater sind nur abhängig von der Gesamtmenge des Alkohols.
► Von warmem Brot bekommst du Bauchweh!
Ein Märchen – vielleicht entstanden, weil das Naschen von zu viel rohem Brotteig zu Bauchweh führt. Die enthaltenen Mikroorganismen (vor allem Hefepilze) arbeiten im Magen weiter, produzieren blähende Gase. Beim Backen werden die Mikroorganismen aber fast vollständig abgetötet.
► Bevor du eine Cola-Dose öffnest, klopfe dagegen, dann schäumt nichts über!
Bewirkt eher das Gegenteil – durchs Klopfen wird die Flüssigkeit in einer Dose nicht beruhigt, sondern noch zusätzlich erschüttert. Sinnvoller wäre es, vor dem Öffnen einer durchgerüttelten Dose zwei Minuten zu warten – ohne Klopfen.

► Trink nicht so viel Bier, sonst bekommst du einen Bauch!
Stimmt nur bedingt: Eine Studie zeigte, dass Biertrinken und Bauchumfang keinen direkten Zusammenhang haben. Bier hat rund 40 Kilokalorien pro 100 Gramm (ähnlich wie Apfelsaft). Aber: Bier wird oft in großen Mengen getrunken, der Alkohol macht außerdem Appetit.

► Lade einen Akku nur, wenn er vollständig leer ist!
Moderne Akkus (Lithium-Ionen oder Lithium-Polymer) darf man auch laden, wenn sie noch etwas gefüllt sind. Sie verändern sich dadurch nicht dauerhaft. Nur ältere Akkus (Nickel-Cadmium, Nickel-Metallhydrid) merkten sich den Energiebedarf vorheriger Ladevorgänge, ließen sich dann nicht weiter auffüllen.

► Schiele nicht absichtlich, sonst bleibt dir das!
Weltweit gibt es keinen verbürgten Fall eines Augenschadens durch absichtliches Schielen.

► Eier muss man nach dem Kochen abschrecken, dann geht die Schale besser ab!
Unsinn – nicht abgeschreckte Eier lassen sich genauso gut schälen wie abgeschreckte. Ein Ei lässt sich besonders gut pellen, wenn es einen hohen Säuregehalt hat. Der steigt nach dem Legen allmählich an. Deshalb ist ein Ei besonders gut zu schälen, wenn es schon einige Tage alt ist.
► Sieh nicht zu viel fern, das schadet den Augen!
Der Kontrast zwischen hellem TV-Bildschirm und umgebendem dunklen Zimmer kann die Augen höchstens vorübergehend ermüden.
► Knacke nicht mit den Gelenken, sonst werden sie steif!
Unfug – durchs Knacken mit den Gelenken bekommt man weder Gicht noch entsteht das Knacken, weil im Gelenk etwas kaputt geht. Das Geräusch entsteht durch einen Unterdruck zwischen den Knochen im Gelenk. Es bilden sich kleine Gasbläschen. Die brauchen bis zu 30 Minuten, um sich wieder aufzulösen, erst dann kann man wieder knacken.
► Geh nicht mit nassen Haaren raus, sonst erkältest du dich!
Kälte oder Nässe am Kopf sind nicht schuld an einer Erkältung. Auslöser sind sogenannte Rhinoviren, die wir einatmen. Sie haben draußen im Winter leichteres Spiel. Das liegt vermutlich daran, dass die Schleimhaut in der Nase bei Kälte schlechter durchblutet ist. Dadurch gelangen weniger Abwehrzellen in die Schleimhaut – die Viren können leichter angreifen.

► Rasiere dir nicht die Beinhaare, sonst wachsen sie immer dichter!
Die Haare wachsen nicht dichter, sie fühlen sich durch die Stoppeln nur dicker an. Die Haarwurzel merkt aber nie, dass das Haar geschnitten oder rasiert wurde. Darum kann sie auch nicht auf häufiges Rasieren reagieren.

► Karotten sind gut für die Augen!
Karotten helfen nicht bei Verkrümmung der Hornhaut, die zu Kurz- oder Weitsichtigkeit führt. Die einzige Augenstörung, die durch Mohrrüben verbessert werden kann, ist die Dämmerungs- und Nachtsehschwäche. Das enthaltene Vitamin A hilft beim Aufbau des Sehpurpurs, der zum Sehen im Dunklen nötig ist.

► Schlucke keinen Kaugummi, der verklebt den Magen!
Absurd! Die Grundmasse ist schlicht unverdaulich, rutscht durch Magen und Darm hindurch und wird auf natürlichem Wege ausgeschieden
.
► Schlaf vor Mitternacht ist der gesündeste!
Untersuchungen haben ergeben, dass die ersten Stunden des Schlafes besonders tief und erholsam sind. Ob die aber vor oder nach Mitternacht liegen, ist egal.

► Tausend Schuss, dann ist Schluss!
Die Behauptung, jeder Mann hätte im Leben nur eine begrenzte Zahl von Samenergüssen frei, ist falsch. Das Gegenteil ist der Fall: Je häufiger ein Mann ejakuliert, desto intensiver wird die Samenbildung in den Hoden angeregt. Nur bei häufigem Sex kurz hintereinander sinkt die Zahl der Spermien und die Menge des Ejakulats.

► Trinke reichlich, dann behältst du eine glatte Haut!
Haut unterliegt einem natürlichen Alterungsprozess, der vor allem durch Stoffwechsel, Immunsystem oder Erbanlagen beeinflusst wird. Auch Sonnenbestrahlung und Rauchen lassen die Haut altern. Mit Flüssigkeitsverlust hat der aber so gut wie nichts zu tun – deshalb nützt auch reichliches Trinken nicht.

Und diese Sprüche stimmen ..

►Trinke alkoholische Getränke nicht mit einem Strohhalm, sonst wirst du schnell betrunken!
Alkohol gelangt zum Teil bereits über die Schleimhaut von Mund und Magen in die Blutbahn. Wenn er lange im Mund bleibt – etwa beim Trinken mit dem Strohhalm – gelangt er schneller ins Blut als ein schnell runtergekippter Schnaps.

►Der Appetit kommt beim Essen!
Schuld ist offenbar ein Mechanismus im Gehirn, der früher das Überleben sicherte. Wenn wir essen, reagiert unser Körper mit einem Vorratstrieb. Er lässt uns weiterfuttern, um energiereiche Reserven anzulegen.

►Wenn du Rotwein verschüttet hast, streue Salz darauf!
Hilft wirklich! Salz saugt nicht nur die Flüssigkeit des Weins, sondern auch Farbpigmente auf. So lässt sich ein Fleck leichter entfernen.

►Schlage jemandem, der sich verschluckt hat, kräftig auf den Rücken!
Die Erschütterung durchs Klopfen befreit! Hintergrund: Der Hustenreiz beim Verschlucken wird von einem Fremdkörper ausgelöst, der im Kehlkopf die Stimmbänder berührt. Oft gelangt der Atemstoß des Hustens dort nicht hin, das Klopfen aber schon.

Quelle Bild.de vom 20.08.2012