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Freitag, 28. Oktober 2016

Enttäuschungen


Frei nach Ralf Senftleben

Wissen Sie, wie Sie weniger enttäuscht werden?
Indem Sie weniger Erwartungen an andere Menschen oder ans Leben haben. Klingt einfach. Ist aber in der Umsetzung nicht ganz leicht.

Zuerst die Theorie: Enttäuschungen kommen ja dadurch zustande, dass wir etwas Bestimmtes erwarten, dass dann doch anders kommt.

  • Wir erwarten von einem Menschen ein bestimmtes Verhalten und wenn dieser Mensch sich dann anders verhält, dann sind wir enttäuscht.
  • Wir erwarten, dass unsere Mannschaft gewinnt. Siegt der Gegner, sind wir wieder enttäuscht.
  • Wir erwarten, dass wir diesen Job bekommen und bekommt ihn ein anderer, spüren wir wieder Enttäuschung.

Jetzt ist die Frage: Was ist nun dafür verantwortlich, dass ich Enttäuschung fühle?
Sind es meine Erwartungen? Oder ist es die Tatsache, dass die Wirklichkeit sich anders entwickelt hat, als ich es mir gewünscht habe?

Hier wirkt beides zusammen. Wenn Sie also das nächste Mal jemandem sagen: “Du hast mich so enttäuscht” oder “Ich bin so enttäuscht von dir”, dann bedenken Sie bitte, dass Sie selbst zu der Enttäuschung durch Ihre Erwartungen maßgeblich beigetragen haben.

Nächste Frage: Was kann ich leichter ändern und beeinflussen? Meine Erwartungen oder wie sich andere Menschen verhalten?
An anderen Menschen kann man schwer etwas ändern. Wir haben mehr Macht über unsere eigenen Erwartungen. Erwarten Sie wenig und freuen Sie sich, wenn Ihre geringen Erwartungen übertroffen werden.

Aber wie erwartet man nun weniger von anderen? Der Trick ist, sich klarzumachen:

  • Dass wir alle unperfekte und fehlbare Menschen sind.
  • Dass die meisten von uns gerne den einfachsten Weg gehen.
  • Dass wir alle unser Päckchen zu tragen haben.
  • Und dass wir alle irgendwo unser Bestes geben, auch wenn das dem ein oder anderen oft nicht gut genug ist.

Oder wie es Konrad Adenauer so schön gesagt hat:

“Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind. Andere gibt es nicht.”

Quelle www.zeitzuleben.de