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Montag, 19. Dezember 2016

Erste Hilfe für das Vorstellungsgespräch

Ein Versagen im Interview ist nicht optimal, muss aber nicht zwangsläufig zu einer Katastrophe werden.

Ihre Bewerbungsunterlagen sehen spitze aus und Ihr Outfit lässt nichts zu wünschen übrig. Sie wissen alles über die Firma und haben sogar Tennis mit der Tochter des CEO (amerikanische Bezeichnung für das geschäftsführende Vorstandsmitglied) gespielt. Und dann, ganz nach Murphy’s Law, geht alles schief. Bleiben Sie gelassen, hier sind ein paar Tipps, wie Sie die Situation noch retten können.

1. Sie haben es mit der leichten Übertreibung im Lebenslauf zu gut gemeint und der Personaler findet genau das heraus. Obwohl Sie nur eine Sommerparty für die Firma organisiert haben, haben Sie sich als „Project Manager“ bezeichnet. Die Personaler sind in solchen Fällen nicht gnädig. Wenn Sie nicht qualifiziert sind, haben Sie ihre Zeit verschwendet. Geben Sie es zu, ziehen Sie die Bewerbung zurück und entschuldigen Sie sich. Das Unternehmen sieht, dass Sie aus Ihren Fehlern lernen können.

2. Sie kommen zu spät
Schneesturm, Autounfall und eine Krankheit in der Familie werden meistens als Entschuldigung akzeptiert. Wenn Sie allerdings verschlafen haben, gilt das nicht als Ausrede. Rufen Sie möglichst sofort an und entschuldigen Sie sich, dass Sie den Tagesplan des Personalers durcheinander gebracht haben. Sie können auch einen neuen Termin vorschlagen, der dem Personaler besser passt. 


3. Man stellt Ihnen eine Frage, die Sie komplett aus dem Konzept bringt
Sie können einfach sagen, dass Sie keine Antwort auf diese Frage geben können und auf die nächste warten. Manchmal hilft es aber, nachzufragen, um den Kern der Frage zu verstehen. Damit zeigen Sie, dass Sie analytisch vorgehen.

4. Sie sagen etwas Unangemessenes
Das Vorstellungsgespräch verläuft in einer angenehm lockeren Atmosphäre – und plötzlich erzählen Sie einen schlechten Witz. Je schneller Sie sich entschuldigen, desto besser. Wenn Sie allerdings versuchen, so zu tun, als ob nichts gewesen wäre, wird der Personaler annehmen, dass es auch der Ton ist, den Sie im beruflichen Umfeld pflegen.

5. Nach fünf Minuten spricht Sie der Personaler mit einem anderen Namen an
Sollen Sie ihn korrigieren? Ja! Unterbrechen Sie höflich und sagen Sie «Ich heiße Müller. Ich weiß, dass Sie mit vielen Leuten in Kontakt sind und es schwer ist, alle Namen zu behalten».

6. Der Personaler behauptet etwas, das nicht stimmt
Sollen Sie das korrigieren? Nein! Es sei denn, Sie meinen, es ist ein Test. Wenn nicht, ist es immer besser, darüber hinweg zu sehen als zu implizieren, dass Ihr Gesprächspartner lügt oder schlecht informiert ist.

7. Ihnen wird eine «verbotene» Frage gestellt
«Planen Sie Kinder in der nahen Zukunft?» ist eine klassische «verbotene» Frage – aber es gibt noch mehr davon. Wenn Sie diese Frage nicht beantworten möchten, sagen Sie „Nein“ so höflich, wie es geht. Sie können auch sagen «Ich freue mich, diese Frage mit Ihnen zu diskutieren, wenn ich angestellt bin.»

8. Der Personaler schläft fast ein
Sie haben das Gefühl, Ihr Gesprächspartner denkt darüber nach, ob er es vor dem Berufsverkehr nach Hause schafft. Das muss nicht unbedingt bedeuten, dass Sie langweilig sind. Sie können fragen, ob etwas nicht stimmt, denn Sie wollen die Zeit des Personalers am effizientesten nutzen. Oder Sie fangen selbst an, Fragen zu stellen. Leute werden aufmerksamer, wenn man ihnen Fragen über sie selbst stellt.

9. Ihr Handy klingelt
Kein Problem, wenn Sie es ausmachen, falls es passiert. Schauen Sie nicht auf das Display, um zu sehen, wer anruft. Das würde zeigen, dass Sie sich nicht auf das Interview konzentrieren.

10. Der Personaler schlägt vor, dass Sie das Gespräch in der Hotelbar fortsetzen Wenn Sie jetzt das Tränengas aus der Tasche ziehen, können Sie dem Job «Auf Wiedersehen» sagen. Wenn Sie allerdings darauf eingehen und die Stelle bekommen, bringt es Sie in eine peinliche Situation. Sagen Sie, dass Sie es vorziehen, im Büro zu bleiben oder schlagen Sie einen neutralen Ort vor

Quelle www.careerstep.de