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Mittwoch, 21. Dezember 2016

Was passiert wenn man pflegebedürftig wird?

Die Unterbringung in einem Pflegeheim kostet durchschnittlich zwischen 2000 Euro (Pflegestufe 1) und 3000 Euro (Stufe 3). Die Pflegekasse deckt etwa ein Drittel bis die Hälfte der Heimkosten ab.

Für den Rest gilt:

► Der Pflege­bedürftige muss zahlen. Er muss sein Erspartes bis auf 2600 Euro aufbrauchen, darf von seiner Rente 103,14 Euro/Monat behalten.

► Wenn das nicht reicht, muss der Partner zahlen. Aus dem gemeinsamen Einkommen der Eheleute darf der Partner genug für seinen Lebensunterhalt (im Schnitt rund 1000 Euro) behalten, der Rest fließt in die Pflege.

► Reicht auch das nicht, müssen die Kinder mit einspringen. Vom Nettoeinkommen werden unvermeidbare Ausgaben (für eigene Kinder, Versicherungen, Kredite) abgezogen. Davon wird erneut ein Selbstbehalt abgezogen (Alleinstehende: 1600 Euro, zusätzlich 1280 Euro für den Ehepartner). Alle Einkünfte oder Vermögenswerte darüber hinaus müssen zu 50 Prozent abgegeben werden.

Reicht das alles nicht, übernimmt das Sozialamt die übrigen Kosten.