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Donnerstag, 2. Februar 2017

Grundsätzliches über das Coaching


Veränderte Arbeits- und Rahmenbedingungen erfordern veränderte Kompetenzen. 

Dies gilt unabhängig von Aufgabe und Position im Arbeits- wie im privaten Umfeld. Die Aufgaben eines externen Coach bestehen darin, die Ziele und Anliegen des Klienten mit seinem Knowhow zu verknüpfen und erfolgreich umzusetzen. Die einzelnen Coachings und Veranstaltungen sind dabei so besonders und individuell wie die Menschen, die sie in Anspruch nehmen. Fertige Konzepte, Standardseminare oder tradierte Trainingspläne kommen ebenso zum Einsatz wie neue Entwicklung.

Teilnehmerorientierung, Aktualität, Transparenz, Umsetzbarkeit und Kosten-Nutzen-Denken gehören dabei zu den Qualitätsfaktoren.

Diese werden gewährleistet durch:

  • Berufserfahrung mit fundiertem Methoden
  • Vertraulichkeit und Diskretion 
  • Werteorientierung und Respekt 
  • Einbindung der Klienten in die Gesamtgestaltung 
  • Permanente Kommunikation und Kooperation mit dem Klienten 
  • Flexibilität und maximale Einsatzbereitschaft 
  • Optimale Rahmenorganisation
Im Vordergrund der Tätigkeiten steht ein achtungs- und respektvoller Umgang mit den Klienten und seinem Umfeld. Der Coach ist weder fachliche Lehrmeister, noch medienorientierter Entertainer. Er ist Lern- und Entwicklungspartner mit dem Vorteil der externen Perspektive und Rolle. Er liefert Impulse, Anregungen, Ideen und Werkzeuge, die eine permanente, selbstgesteuerte Entwicklung ermöglicht.

Zukunftsfähigkeit, Persönlichkeitsentwicklung und soziale Kompetenz sind auch für diejenigen entscheidend, die derzeit nicht im Arbeitsmarkt stehen oder aufgrund diverser Ursachen nur schwer wieder einsteigen können. Der wohl wichtigste Grund, Coaching in Anspruch zu nehmen, ist ein Mangel an Rückmeldung (= Feedback) über das eigene Verhalten, was in einem unrealistischen Selbstbild, beruflichen Orientierungsschwierigkeiten und allen darauf aufbauenden Problemen münden kann (Führungsprobleme, Konflikte, Karrierestillstand, Motivationsdefizit, Burnout, Leistungsabfall uvm.). Diese Zusammenhänge sind vielen Coaching-Klienten nicht bewusst. Entsprechend geben sie Beziehungs- und Konfliktfragen und anderen "Oberflächenthemen" als Gründe für ein Coaching an. Subjektiv gesehen entspricht diese ihrem Empfinden und ist daher richtig.

Allerdings ist es für den Coach wichtig, diese Informationen zu entschlüsseln und die dahinterliegenden Prozesse zu bearbeiten, ohne aus dem Coaching unnötigerweise eine Therapie zu machen. Ein typisches Beispiel für die Auswirkung von mangelndem Feedback ist der verschrobene Chef, dessen Allüren allen Mitarbeitern bekannt sind, aber nie thematisiert werden (können). Ein solcher Versuch wäre riskant, da Feedback - wenn es Wirkung zeigen soll -, auch akzeptiert werden muss. Der Feedback-Mangel entsteht, weil Führungskräfte oftmals von abhängigen und in die Problematik involvierten Mitarbeitern, konkurrierenden Kollegen und Erfolg erwartenden Vorgesetzen umgeben sind; zum anderen, weil Ehepartner und Freunde – sofern der Kontakt zu ihnen noch nicht ganz der Karriere geopfert wurde – meist überfordert sind, da ihnen für eine kompetente Beratung das betrieb(swirtschaft)liche und psychologische Fachwissen fehlt. Selbst wenn sich innerhalb dieses Personenkreises urteilsfähige Gesprächspartner finden, so wird deren Meinung selten konstruktiv aufgenommen: Kritik wird vielmehr als ein persönlicher Angriff missverstanden, Lob als nicht wirklich ernstzunehmende Schmeichelei aufgefasst. Hinzu kommt als weiterer Hemmfaktor für klärende Gespräche die Angst, vor Kollegen, Freunden und Bekannten an Ansehen zu verlieren, weil man Probleme nicht mehr alleine lösen kann. Auch herkömmliche Seminare und Diskussionen bieten in diesen Fällen keine echte Alternative, da sie in Gruppen stattfinden, was selten individuelle Beratung zulässt. Zudem fehlt hier der "Schutzraum" des Vieraugengespräches, die Diskretion. Erschwerend wirkt weiterhin, dass firmeninterne Veranstaltungen oft nur noch in Form von Ritualen stattfinden, in denen es hauptsächlich darum geht, sich den anderen Teilnehmern gegenüber möglichst perfekt und überlegen darzustellen. Auch in den von Spitzenkräften beliebten externen Seminaren werden i.d.R. nur sachlich-fachliche und keine persönlichen Themen behandelt. Ein Coach versteht sich weder als fachlicher Lehrmeister, noch als medienorientierter Entertainer, sondern als Berater auf der Prozessebene.


Was ist Beratung auf Prozessebene?

Bei einer Prozessberatung gibt es keine direkten oder vorgefertigten Lösungsvorschläge, der Klient entwickelt eigene Lösungen.

Der Prozessberater forciert die systematische Aufarbeitung von Problemursachen - ein Vorhaben, dass vom Klienten alleine schon aus Zeitmangel nur unzureichend bewältigt werden kann. Das Coaching dient daher nicht nur der Bearbeitung von Problemsymptomen, sondern zum Erkennen und Lösen der zum Problem führenden Prozesse. Wenn diese erkannt sind, kann das Coaching zielorientiert und somit effektiv helfen. Der Klient lernt daher im Idealfall, seine Probleme selber zu lösen, klare Ziele zu setzen und wieder eigenständig effektive Ergebnisse zu produzieren.

Wann ist Coaching sinnvoll?

Coaching kann helfen, wenn private und betriebliche Probleme akut werden (bzw. geworden sind) und nicht - oder nur schwer - alleine gelöst werden können. Als ein diskreter Berater und unterliegt der Coach keinen Interessen Dritter. Er ist kein Therapeut, sondern gibt das begründete und ungeschönte Feedback, welches von Kollegen, Mitarbeitern oder Freunden kaum zu erwarten ist. "Blinde Flecken" (z.B. im Umgang mit Mitarbeitern), Führungsprobleme und Betriebsblindheit können so reduziert werden. Durch die in der Beratung gewonnenen Erkenntnisse ergeben sich für den Klienten oft neue Ziele und Arbeitsweisen.

Welche Ziele kann Coaching haben?

Ein Grundziel des Coachings ist die Hilfe zur Selbsthilfe und die Förderung von Verantwortung, Bewusstsein und Selbstreflexionsvermögen. Hinter diesen oft als Floskeln missbrauchten Begriffen findet sich folgender Gedanke:
Der Coach hilft dabei, Möglichkeiten zu erkennen und zu nutzen. Die vorhandenen Fähigkeiten und Kenntnisse des Klienten werden eingesetzt und entwickelt. Ziel des Coaching-Prozesses ist somit immer, Wahrnehmung, Erleben und Verhalten des Gecoachten zu verbessern bzw. zu erweitern.

Konkrete Gründe sich für ein Coaching zu entscheiden, sind:
  • Verbesserung der sozialen Kompetenzen,
  • Auflösen unangemessener Verhaltens-, Wahrnehmungs- und Beurteilungstendenzen.
  • Abbau von Leistungs-, Kreativitäts- und Motivationsblockaden, z.B. "Innere Kündigung".
  • Allgemeine Erweiterung des Verhaltensrepertoires, insbesondere die Flexibilisierung von routinebedingtem Standardverhalten.
  • Umgang mit persönlichen (Sinn-)Krisen, z.B. mangelndes Selbstvertrauen.
  • Überprüfung der Lebens- und Karriereplanung.
  • Unterstützung bei akuten Konflikten, z.B. bei Beziehungskonflikten mit anderen Personen.
  • Bearbeitung von durch Organisationsstrukturen oder Organisationsentwicklungsmaßnahmen bedingten Problemen, z.B. der Umgang mit neuen Rollen, Integration neuer Mitarbeiter, veränderter Umgang in einer flexiblen und schlanken Organisation.
  • Vorbereitung auf neue Aufgaben und Situationen.
  • Umgang mit strukturbedingten Stillständen der gesamten Organisation (z.B. Umsatzstagnation) und der individuellen Entwicklung (Karrierestillstand).
  • Unterstützung bei Einführung/Veränderung eines Führungsstils.
  • Förderung von Teamarbeit, bereichsübergreifenden Arbeitsgruppen und Projekten.
  • Konfliktbearbeitung für einzelne oder innerhalb von Gruppen.
Coaching wird anhand der folgenden Charakteristika definiert:


Coaching ist ein interaktiver, personenzentrierter Beratungs- und Begleitungsprozess, der berufliche und private Inhalte umfassen kann. Im Vordergrund steht die berufliche Rolle bzw. damit zusammenhängende aktuelle Anliegen des Klienten. "Interaktiv" bedeutet, dass im Coaching keine Dienstleistung am Klienten vollzogen wird, sondern Coach und Klient gleichermaßen gefordert sind und auf gleicher "Augenhöhe" zusammenarbeiten. Dem Klienten wird keine Verantwortung abgenommen. Dadurch unterscheidet sich Coaching z.B. von zahlreichen Formen der Fachberatung. Dabei ist das Coaching eine individuelle Beratung auf der Prozessebene, d.h. der Coach liefert keine direkten Lösungsvorschläge, sondern begleitet den Klienten und regt dabei an, wie eigene Lösungen entwickelt werden können.

Coaching ist keine Beratung "von der Stange", sondern richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen des Klienten. Der Prozessberater ist ich als Coach kein "Besserwisser", sondern unterstütze den Klienten dabei, seine eigenen Lösungen zu finden. Coaching findet auf der Basis einer tragfähigen und durch gegenseitige Akzeptanz und Vertrauen gekennzeichneten, freiwillig gewünschten Beratungsbeziehung statt, d.h. der Klient geht das Coaching freiwillig ein und der Coach sichere ihm Diskretion zu. Beratung ist nur möglich, wenn ein Klient auch beraten werden will.
Coaching fußt auf der Beziehung zwischen Coach und Klient. Nur wenn diese Beziehung tragfähig ist, kann das Coaching Ergebnisse bringen. Coaching zielt immer auf eine (auch präventive) Förderung von Selbstreflexion und -wahrnehmung, Bewusstsein und Verantwortung, um so Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Die Selbstwahrnehmung des Klienten soll gefördert werden, d.h. blinde Flecken und Betriebsblindheit werden abgebaut, neue Gesichtspunkte werden erkannt und in der Folge ergeben sich auch neue Handlungsmöglichkeiten, die vorher nicht gesehen wurden. Coaching findet in mehreren Sitzungen statt und ist zeitlich begrenzt. Das vereinbarte Coaching kann durchaus über einen längeren Zeitraum stattfinden. Da es aber immer das Ziel unseres Coachs ist, sich überflüssig zu machen, muss ein Coaching logischerweise auch zeitlich begrenzt sein. Ziel ist immer die Verbesserung der Selbstmanagementfähigkeiten des Klienten mit der Prämisse, dass der Coach letztendlich nicht mehr erforderlich ist. Der Coach arbeitet im Rahmen zuvor vereinbarter "Spielregeln", die der Klient freiwillig akzeptiert. Grundlage der Beratung ist die auf Vertrauen basierende, persönliche Beziehung zu dem oder den Klienten.

Coaching ist kein einseitiger, nur vom Coach ausgehender Prozess, sondern hat einen interaktiven Verlauf. Der Coach greift nicht aktiv in das Geschehen ein, in dem er dem Klienten eine Aufgabe abnimmt; sondern er berät ihn, wie er diese selber effektiv(er) lösen kann. Dabei drängt der Coach dem Klienten nicht seine eigenen Ideen und Meinungen auf, sondern nimmt stets eine unabhängige Position
 ein.
  
Schöpfen Sie Ihre Möglichkeiten voll aus
und nutzen Sie Ihr Potenzial.

Coaching kann Sie auf diesem Weg unterstützen!

Coaching ist eine professionelle, zeitlich begrenzte Beratung. Ziel ist, den Klienten bei herausfordernden berufsbezogenen, sowie privaten Situationen bis zu einem vereinbarten Ergebnispunkt zu begleiten. Kurz: Hilfe zur Selbsthilfe.

Sie werden merken:

  • Verhalten ist veränderbar. 
  • Fähigkeiten sind erlernbar. 
  • Flexibilität ist eine Qualität und ist erweiterbar. 
  • Wahlmöglichkeiten können vermehrt werden und bedeuten Freiheit.

Freuen Sie sich auf:

mehr Motivation,
Veränderungen
und spürbare Fortschritte!

Quelle www.seminarbewertung.de