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Mittwoch, 1. Februar 2017

Tipps für die Bewerbung 50 plus


Über 50-Jährige sollten sich anders bewerben als Berufsanfänger. Personaler wollen nicht mit uralten Schul- und Arbeitszeugnissen gelangweilt werden!

Was muss also wirklich rein in die Bewerbungsmappe?

Anders als Berufsanfänger müssen erfahrene Kräfte nicht mehr mit jedem Praktikum glänzen. Nicht jede Stelle muss kleinteilig aufgezeigt werden, auch die Dauer einer Tätigkeit ist nicht mehr so entscheidend.

 „Sie müssen konkret beschreiben, was Ihre Erfahrung ausmacht. Man kann zum Beispiel sagen: Ich habe gute Kontakte und kenne die Prozesse in der Branche sehr gut.“

Das können Sie schon im Anschreiben verdeutlichen – und so in jedem Fall mehr Eindruck machen, als mit einem 15 Jahre alten Arbeitszeugnis.

In die Mappe sollte deshalb nur:

1. Deckblatt mit Profi-Foto.

2. Einseitiges Anschreiben: Das sind meine Stärken, darum will ich für diese Firma arbeiten, darum bin ich der Richtige für genau diesen Job.

3. Einseitiger, lückenloser Lebenslauf mit Profi-Foto.

4. evtl. eine Dritte Seite, in der Sie sich weiter vorstellen können.

5. Ein bis zwei Arbeitszeugnisse, wichtige jobbezogene Qualifizierungsnachweise über Computer- oder Englischkurse, Führerschein.

Schulzeugnisse sind – vor allem für Bewerber aus der Altersgruppe 50 plus – nicht mehr nötig.

Was gehört genau in den Lebenslauf?

Ältere Arbeitnehmer sollten ihre Vita besser nicht chronologisch darstellen meinen Psychologen und Karriereberater: „Man läuft sonst Gefahr, dass nach Nennung des Geburtsdatums gar nicht weitergelesen wird.“ Nennen Sie Ihre letzte Position deshalb an erster Stelle und bündeln Sie einzelne Punkte zu einer Haupt-Rubrik!

Wenn ich Buchhalter in Firma A, B, und C war, kann ich diese Stationen zusammenfassen unter der Haupt-Rubrik Buchhalter und dann eingerückt schreiben, bei welchen Firmen ich von wann bis wann gearbeitet habe.“

Achten Sie unbedingt darauf, dass sich Ihr Lebenslauf auf eine Seite beschränkt! „Ab 50 gilt zudem: Anders als üblich kann das Geburtsdatum erst ganz am Ende stehen.“,

Für jung und alt gilt natürlich gleichermaßen: Im Vorstellungsgespräch sollten Sie sich von Ihrer besten Seite präsentieren. 

Quelle: frei nach www.karriereanalyst.de