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Dienstag, 30. Mai 2017

Die fünf erfolgreichsten Methoden für die Jobsuche


Sie suchen einen neuen Job aber bisher war keine Bewerbung erfolgreich? Dann liegt es vielleicht daran, dass Sie einfach auf die falsche Methode der Stellensuche setzen. Initiativbewerbung, Stellengesuche aufgeben oder soziale Netzwerke kontaktieren – lesen Sie hier die fünf besten und die fünf schlechtesten Methoden der Stellensuche.

Platz 1: Die Erfolg versprechendste Methode der Jobsuche ist, eine ausführliche Selbstanalyse durchzuführen und detailliert aufzulisten, was man alles anzubieten hat und wonach man wirklich sucht.

Bei dieser Methode liegt die Erfolgsquote bei 86 Prozent. Allerdings ist sie mit viel Arbeit verbunden, denn Sie müssen sich viele Gedanken über sich selbst und das Ziel, das Sie verfolgen machen.

So geht's: Die Methode besteht aus drei Fragen, die Sie sich selbst ehrlich und gewissenhaft beantworten müssen.

1. Was: Schreiben Sie die Fähigkeiten auf, die Ihnen besonders liegen und die Sie mögen (wie z.B. Organisieren, Recherchieren usw.).

2. Wo: Überlegen Sie sich, in was für einem Umfeld Sie arbeiten möchten. Hierbei geht es um „Interessensgebiete“ (Beispiele sind Kunst, Chemie, Gastronomie usw.).

3. Wie: Wie lautet die offizielle Stellenbezeichnung, die am besten zu Ihnen passt? Und wie wollen Sie mit Unternehmen in Kontakt treten, bei denen Sie sich gut vorstellen könnten zu arbeiten?

Ihre Erfolgsaussichten bei dieser Methode: Sie wissen danach genauer wo Ihre Stärken liegen und wo Sie hin wollen, das erleichtert die Suche und die individuelle Bewerbung auf eine Stelle.

Tipp: Je detaillierter Sie wissen, was Ihr Ziel ist, desto einfacher ist es den Weg dahin zu finden. Deshalb ist eine Auseinandersetzung mit sich selbst der erste Schritt Richtung Traumjob.

Platz 2: Erfolgsquote: 70 Prozent

In den Gelben Seiten der Stadt nachsehen, in der Sie arbeiten möchten, und Tätigkeitsfelder herausfinden, die Sie interessieren.

Ihre Erfolgsaussichten: Suchen Sie sich Unternehmen heraus, die Sie interessieren und rufen Sie dort an oder gehen Sie vorbei. Denn Arbeitgeber suchen fast immer neue Mitarbeiter, allerdings gibt es für diese Stellen oft keine offiziellen Ausschreibungen.

Tipp: Diese Methode funktioniert fast zehnmal besser, als wenn man der Firma nur die Bewerbungsunterlagen zu schickt.

Platz 3, Erfolgsquote: 47 Prozent

Persönlich bei allen Unternehmen, Betrieben oder Büros nachfragen, die Sie interessieren.

Ihre Erfolgsaussichten: Bei dieser Methode stößt man oft zufällig auf eine freie Stelle. Allerdings ist diese Methode nicht geeignet für zurückhaltende oder schüchterne Menschen, denn sicheres Auftreten ist bei dieser Art der Jobsuche mit entscheidend.

Tipp: Am besten ist diese Methode bei kleinen Unternehmen (50 oder weniger Angestellte).

Platz 4, Erfolgsquote: 29 Prozent

Soziale Netzwerke nach Hinweisen auf freie Stellen fragen.

Ihre Erfolgsaussichten: Persönliche Kontakte am Arbeitsplatz sind wichtiger denn je, denn viele Stellen werden nur noch über Empfehlungen und Mundpropaganda besetzt.

Tipp: Wenn Sie Familie und Freunde um Hinweise auf Jobs bitten, stehen Ihre Chancen mehr als doppelt so hoch wie bei einer Initiativbewerbung, denn so spart der Betrieb Akquisekosten und reduziert das Risiko einer Fehlbesetzung.

Platz 5, Erfolgsquote: etwa 24 Prozent

Auf Anzeigen in der Tages- und Fachpresse antworten.

Ihre Erfolgsaussichten: Wenn Sie einen „Übergangsjob“ suchen und Ihnen die Tätigkeit ziemlich egal ist, dann ist diese Methode sehr gut. Wenn Sie aber etwas spezifisches Suchen, dann sollten Sie besser in Fachblättern nach Stellen suchen.

Tipp: Diese Methode ist besonders wirkungsvoll, wenn Sie bereits viel Erfahrung im Job haben und auch zu einem Ortswechsel bereit wären.


Quelle: Bild.de von Richard Nelson Bolles