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Freitag, 26. Mai 2017

Tipps zum schnellen Bewerbungserfolg



Den verdeckten Stellenmarkt mit einbeziehen

Beschränken Sie sich nicht nur auf die Suche nach Stellenanzeigen. Bedenken Sie, dass heute viele Unternehmen ihre freien Positionen nicht mehr öffentlich ausschreiben. Denn oft reicht es schlicht aus, eine offene Stelle betriebsintern zu kommunizieren. Handelt es sich um eine interessante Position, spricht sich das in Windeseile herum. Insbesondere das Gros attraktiver Stellen wird also im Stellenmarkt der Zeitungen oder in Online-Jobbörsen oft nicht mehr inseriert. Persönliche Kontakte zu knüpfen, ist also unerlässlich. Informieren Sie auch Ihr privates Umfeld von Ihrer Jobsuche. Bitten Sie darum, sich zu melden, falls man von interessanten Vakanzen erfährt.

Arbeitgeberzielgruppe erarbeiten

Begeben Sie sich aktiv auf die Suche nach freien oder freiwerdenden Stellen. Recherchieren zunächst alle für Sie in Frage kommenden Unternehmen und machen Sie sich eine Liste mit deren Telefonnummern und E-Mail-Adressen. Ein Trick dabei: Sie sichten die klassischen Jobanzeigen in Print- und Onlinemedien – aber nicht, um passende Stellen zu finden, sondern um die darin enthaltenen Arbeitgeberdaten und Ansprechpartner herauszufinden.

„Berufliche Botschaft“ festlegen

Notieren Sie sich in fünf bis zehn kurzen Sätzen, welche Berufserfahrungen und persönlichen Stärken Sie in einem für Sie attraktiveren Job im Gegenzug potenziellen Arbeitgebern zu bieten haben. Fokussieren Sie sich auf etwa drei bis sechs Merkmale, die Ihre wichtigsten Charakterstärken darstellen. Was hebt Sie von anderen Bewerbern ab? Wie können Sie dazu beitragen, Gewinne von Arbeitgebern zu erhöhen oder die berufliche Situation von Entscheidungsträgern zu verbessern?

Die Jobsuche als Berufstätigkeit auffassen

Legen Sie einen Vier-Wochen-Zeitraum fest, in dem Sie die Möglichkeit haben, einige Stunden täglich an Ihrer Jobsuche zu arbeiten. Machen Sie sich im Vorfeld einen Aktivitätsplan, den Sie dann konsequent einhalten. Starten Sie jeden Tag pünktlich mit Ihrer Jobsuche und machen dann „Feierabend“ zu einer festgelegten Uhrzeit.


Tagesziele setzen

Setzen Sie sich Aktivitätsziele, wie viele Arbeitgeber Sie je Tag ansprechen möchten. Zunächst mit kleinen Kontaktraten starten, dann Schritt für Schritt steigern. Sprechen Sie täglich mindestens vier bis fünf Firmen an. Ein hoher Level an Routine und eine schnelle Arbeitsweise wird dadurch rasch erreicht und beibehalten. Werden zudem viele Vakanzen in einem engen Zeitkorridor entdeckt, sind diese leichter gegeneinander abzuwägen. Haben Sie Ihr Tagespensum erreicht, werden Sie mit sich sehr zufrieden sein. Sie können dann guten Gewissens loslassen und abschalten.

Niedrige Kontaktquote akzeptieren

Lassen Sie sich nicht entmutigen! Berücksichtigen Sie, dass es für Ihren Bewerbungserfolg völlig ausreichend ist, nur bei einem kleinen Prozentsatz Ihrer Kurzanfragen per Telefon, E-Mail oder durch persönliche Ansprache wertvolle Insiderinformationen zu erhalten. Letztendlich reicht Ihnen sogar ein einziger „Volltreffer“ aus! Um die Wahrscheinlichkeit eines Treffers zu erhöhen, benötigen Sie eine ausreichende Anzahl von Versuchen, also eine hohe Schlagzahl.

Auf zeitgemäße Bewerbungsunterlagen achten

Versenden Sie nur solche Unterlagen, aus denen in wenigen Sekunden ersichtlich ist, über welche fachlichen und charakterlichen Vorzüge Sie verfügen und was Sie dabei von anderen Kandidaten positiv abhebt. Im Zweifelsfall lassen Sie Ihre Bewerbung von einem anerkannten Fachmann checken. Wichtig bei E-Mail-Anhängen: Dateien unbedingt im PDF-Format versenden, sonst passiert es oft, dass akribisch formatierte Dokumente auf dem Bildschirm des Empfängers völlig „verrutscht“ dargestellt werden. Beachten Sie die maximale Größe von Dateianhängen, sie sollten insgesamt 3 Megabyte nicht überschreiten. Die Dateinamen sollten logisch auf ihren Inhalt verweisen und Ihren Nachnamen beinhalten.

Vorstellungsgespräche trainieren

Trainieren sie im Vorfeld, Ihren Lebenslauf zu präsentieren. Insbesondere Ihre „Berufliche Botschaft“ müssen Sie frei vortragen können. Zudem sollten Sie zu Übungszwecken auch solche Vorstellungsgespräche wahrnehmen, bei denen Sie am angebotenen Job nicht sonderlich interessiert sind.

Anzahl der Einladungen maximieren

Unterbrechen Sie Ihre Jobsuche nicht, nur weil Sie einmal einen einzelnen Termin zu einem Vorstellungsgespräch erhalten haben. Je mehr Einladungen Sie durch Ihre Kurzanfragen initiieren, umso selbstsicherer werden Sie. Dies steigert die Erfolgsquote Ihres Gesprächs beträchtlich. Mehr Jobzusagen und damit eine größerer Auswahl beruflicher Perspektiven sind die Folge.

Quelle: www.bild.de vom 05.02.2013