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Dienstag, 6. Juni 2017

Sprachkenntnisse


Sprachkenntnisse – und die richtige Angabe

Sprachkenntnisse werden immer wichtiger. Selbst in sehr kleinen Unternehmen und in deren Stellenausschreibungen sind Sprachkenntnisse notwendig und gefordert. Mittlerweile ist es doch eher selten, dass sich ein Unternehmen ausschließlich auf Deutschland konzentriert. Oder zumindest im Sprachgebrauch nicht mit, zumeist englischen Fachtermini, konfrontiert wird. Sicher muss man nicht überall Englisch oder andere Sprachen zur Perfektion beherrschen, das ginge dann wirklich etwas weit. Aber Sprachen gehören doch schon so sehr dazu wie beispielsweise Kenntnisse in Office.

Sprachkenntnisse – auch die eigene Sprache sollte beherrscht werden

Wenn ich hier von Sprachkenntnissen in Zusammenhang mit Bewerbungen spreche, dann meine auch die eigenen Fähigkeiten sich zu artikulieren. Dazu zählen Dinge wie guter verbaler Ausdruck oder Rechtschreibung und Grammatik. Bewirbt man sich also auf eine Stelle im Vertrieb, sollte man auf jeden Fall sehr offen fremden Menschen gegenüber sein, sich schnell auf vielleicht auch schwierige Fragen einstellen und darauf reagieren und komplizierte Zusammenhänge verständlich erklären können. Auch als Projektleiter wird man mit seinen Kollegen kommunizieren müssen, Angebote schreiben und auch sonst gibt es eine ganze Menge an verbaler und nonverbaler Kommunikation, die man beherrschen sollte. Zumindest in der Muttersprache.

Fremdsprachenkenntnisse richtig bewerten

Beim Stichwort Sprachkenntnisse denkt man automatisch an Fremdsprachen. Und die gehören heutzutage auch dazu. Doch es gibt Unterschiede in der Klassifizierung. Was mir aber immer wieder auffällt, wenn ich Lebensläufe lese, ist, dass entweder gar keine Angabe zu Fremdsprachenkenntnissen gemacht wird, oder nur so, dass damit niemand etwas anfangen kann. Gibt der Bewerber keine Fremdsprache an, gehe ich im ersten Schritt davon aus, dass er das schlicht vergessen hat, frage mich aber dann, ober er/sie vielleicht keine Sprachkenntnisse dahingehend hat. Interessanter hier ist aber der Teil, wo sie angegeben sind, aber nur wenig Aussagekraft dazu da ist. Solche Angaben wie: 8 Jahre Schulenglisch sagen mir nun wirklich nichts. Auch bestehen bei Angaben wie gut, sicher oder fließend auch große Interpretationsspielräume. Es gibt schon einige bekannte Bezeichnungen für den Wissensstand in einer Fremdsprache. Dazu zählen eben Klassifizierungen wie

verhandlungssicher (was so viel bedeutet wie: ich kann mich auf annäherndem Muttersprachlerniveau auch im professionellen Arbeitsumfeld bewegen)
fließend (ich bin fließend, vor allem im umgangssprachlichen Bereich und kann ad hoc umswitchen, aber nicht allein Verhandlungen in der Fremdsprache bestehen)
Grundkenntnisse (ich habe einen Wortschatz, kann verstehen, aber mit dem Sprechen sieht es eher schlecht aus)

Fällt es einem schwer, das eigene Wissen einzuschätzen, kann man sich in die klassischen Kategorien A1- C2 eingestufen (siehe bei den Schulungsunterlagen.

Quelle: www.bewerberblog.de 13.02.2013 von Claudi